|
Winkhaus Chronik1900-1920Rudolf Winkhaus setzt erste Akzente in den Bereichen Innovation und Automation. Die Eisenfabrik Aug. Winkhaus verfügt damals schon über ein eigenes Kaltwalzwerk zur Stahlprofilierung. |
1900
Die Exportquote beträgt über 50 % des Umsatzes.
1903
Winkhaus erweitert die Produktpalette um den Bereich Baubeschläge und nimmt die Fertigung von Fenster- und Türbändern auf. Spezielle Bänder für den Exportmarkt ergänzen das Sortiment zusätzlich.
1905
Moderne Bügelbiege- und Stifteinsetzmaschinen ermöglichen eine rationelle Produktion der Vorhangschlösser.
1908
Stetig wächst der Betrieb weiter und beliefert bei steigendem Exportanteil China, Indien sowie verschiedene Länder in Afrika.
1914
August Winkhaus tritt in das Unternehmen ein, nach dem Studium an der Kölner Handelshochschule und längerem Aufenthalt in England. Der Exportanteil des Unternehmens liegt bei über 70 Prozent und Winkhaus beschäftigt 200 Mitarbeiter.
1914-1918
Der Erste Weltkrieg unterbricht die positive Entwicklung des Unternehmens. Die Winkhauswerke werden vollends stillgelegt. Später müssen die Arbeiter im kleinen Rahmen Heeresgüter produzieren.
1918
Nach dem Krieg nehmen Rudolf und August Winkhaus mit 50 Mitarbeitern die Produktion wieder auf. Es fällt ihnen schwer, an ehemalige Übersee-Verbindungen wieder anzuknüpfen. Die Inlandsgeschäfte laufen nur langsam an.