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Winkhaus Chronik

1939 bis 1945

In den Jahren zwischen 1939 und 1945 hat der Betrieb, wie viele produzierende Unternehmen in Deutschland, notgedrungen andere Aufgaben zu erfüllen.

Die positive Entwicklung wird wie schon durch den Ersten Weltkrieg unterbrochen. Aug. Winkhaus produziert in dieser Zeit hauptsächlich Gewehr- und Pistolen- patronen. Immer wieder werden Produk- tionssteigerungen gefordert, die nur durch weitere Vergrößerungen des Betriebes bewältigt werden können.

Je länger der Krieg dauert, desto weniger decken sich betriebswirtschaftliches und staatliches Interesse. Die Zwänge der Kriegswirtschaft werden auch für Aug. Winkhaus immer stärker.


1943

Am 10. Oktober 1943 verwüstet ein schweres Bombardement Münster. Große Teile der Innenstadt sind danach völlig zerstört. Obwohl die Umgebung des Werkes am Bohlweg schwer in Mitleidenschaft gezogen wird, nimmt die Fabrik selbst verhältnismäßig wenig Schaden.

Nach 1945

Das Unternehmen sieht sich nach dem Krieg erneut mit Engpässen konfrontiert. Aufgrund der desolaten Auslandsbeziehungen konzentriert Aug. Winkhaus sich auf das Inlandsgeschäft. Durch wirtschaftlichere Produktionsmethoden kann der Umsatz bereits schnell wieder gesteigert werden. Bereits innerhalb eines Jahres beschäftigt Winkhaus wieder 250 Mitarbeiter.