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Winkhaus Chronik

DIE 60ER JAHRE

Winkhaus ist einer von vielen Gewinnern des deutschen Wirtschaftswunders. Bereits 1960 lässt Hans Winkhaus eine moderne Produktionsstätte auf 20.000 qm in Herbern errichten, um die rapide steigende Nachfrage zu bewältigen. Die Nachfrage kann damit aber nicht bewältigt werden, also entsteht zusätzlich ein neuer Montagebetrieb in Albersloh.

Nahezu zeitgleich verändert Winkhaus seine Produktpalette, von Fitschen-, Bänder- und Eckenproduktion zu den moderneren Dreh-Kipp-Beschlägen.

Die Produktion und der Export boomen weiterhin, so dass Winkhaus erste Tochtergesellschaften im Ausland eröffnet. 90 Tonnen Fertigteile verlassen täglich auf Lastwagen das Werk in Telgte, deren Gros nach Übersee geliefert wird.


1960

Winkhaus gründet ein weiteres Zweigwerk in Herbern. Die moderne Produktionsstätte auf 20.000 qm soll die steigende Nachfrage bewältigen. In Telgte und Münster arbeiten alle Bereiche an der Auslastungsgrenze.

1962

Die Kapazitäten reichen trotz des neuen Werkes nicht aus. Daher funktioniert Winkhaus eine ehemalige Gastwirtschaft in Albersloh zum Montagebetrieb um.

1964

Winkhaus gibt die Fitschen-, Bänder- und Eckenproduktion auf, die für 60 Jahre ein Grundpfeiler der Produktpalette waren.

Auf der Kölner Hausratmesse stellt das Unternehmen den neuen Drehkipp 400 vor, bei dem der gesamte Mechanismus über einen Hebel gesteuert wird.

1968

Ungefähr 90 Tonnen Fertigwaren verlassen wöchentlich auf Lastkraftwagen das Fabrikationsgelände in Telgte. Etwa die Hälfte davon ist für die Überseehäfen in Bremen und Hamburg bestimmt, wo sie zu Bestimmungshäfen in aller Welt verschifft werden.

1969

Winkhaus gründet die erste Tochtergesellschaft im Ausland: Winkhaus Austria.

Der Slogan „Winkhaus sorgt für Sicherheit“ wird eingeführt, begleitet von einer großen Werbekampagne.